Schlafsack:

Auch wenn der Winter nicht gerade als die feuchteste Jahreszeit gilt, ist die Feuchtigkeit trotzdem ein Problem.

In Form von Kondensfeuchtigkeit, tropft der eigene Atem und Schweiß von der Zeltdecke.

Dauert die Tour länger als ein Wochenende, ist es Zeit sich entsprechend zu rüsten.


Grundsätzlich gilt: Viel Feuchtigkeit = Kunstfaser.


Aber Kunstfaserschlafsäcke sind auch deutlich größer im Packmaß. Und bei der Menge an Füllung, die bei Winterschlafsäcken benötigt wird, gerät man schnell an die Volumengrenze einer Pulka.oder eines Rucksackes.

Deswegen ist es anzuraten, Daunenschlafsäcke mit Beschichtung zu verwenden.

Außerdem sollte man gegen den eigenen Schweiß einen „Vapor Barrier Liner“ nutzen. Dieser ist ein komplett wasserdichter Sack, den man in seinen Schlafsack steckt. Durch diese Dampfsperre wird ein Feuchtwerden der Daune und somit ein Temperaturverlust verhindert.

Stellt sich nur noch die Frage nach der Isolationsleistung des Schlafsackes.

Dies ist natürlich nach der jeweiligen Tour und den entsprechenden Temperaturen abzuschätzen. Grundsätzlich aber lieber zu warm als zu kalt.

Da Winterschlafsäcke nur selten zum Einsatz kommen, können evtl. auch zwei, existierende, Säcke kombiniert werden..